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Kunstforum #275

ISSN 0177-3674
340 Seiten, 17 x 24,5 cm

UTOPIA

Weltentwürfe und Möglichkeitsräume
in der Kunst

Wie wollen wir unsere Zukunft gestalten? Kaum etwas scheinen wir derzeit dringender zu benötigen als Utopien – Ideen, Hoffnungen und Pläne, wie es weitergehen könnte. Obwohl wir inzwischen wissen, dass alles mit allem zusammenhängt und konstruktive Zukunftsgestaltung nur aus diesem Wissen heraus geschehen kann, folgen dieser Erkenntnis nicht die entsprechenden Schlüsse. Daraus resultieren vielerorts Pessimismus, Angst und Wut, die sich impulsiv und rückwärtsgewandt mit der Forderung nach dem alten Zustand gegen die im Momentum unerträglich empfundene Situation entladen. Kunst und Kultur setzen hier mit notwendigen Gestaltungsprozessen ein: Es entstehen Gedanken und alternative Weltentwürfe, die das Blickfeld weiten und Möglichkeitsräume eröffnen. Sehnsüchte und Alternativen werden gleichermaßen sichtbar gemacht. Sie bieten Anlass und Potential zur Entwicklung neuer Lebensweisen und Strukturen für ein anderes, vom Effizienzstreben befreites Zusammenleben. Im vorliegenden Themenband untersucht Gastherausgeberin Ann-Katrin Günzel, in Essays und Gesprächen, u. a. mit der Künstlerin Cao Fei, dem Soziologen Bruno Latour oder dem „Team 2038“ der Architekturbiennale Venedig 2021 Utopien, die mitten in post-futuristischen Zeit erwachen und von ihnen hervorgebracht werden, um Antworten auf die Frage zu finden: Wie können wir diese Welt, in der wir leben, zu einem besseren Ort machen, from nowhere to now-here?

 

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