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Kunstforum #273

ISSN 0177-3674
335 Seiten, 17 x 24,5 cm

Alles Wahrheit? Alles Lüge? Im Bruchteil von Sekunden treffen Menschen die Entscheidung, ob sie einem Foto vertrauen. Doch obwohl aktuell fast jeder als ‚Fotograf‘ bzw. digitaler Bildproduzent tätig ist, denken nur wenige über Medien-Bilder nach. Das virale Bild, ob manipuliert oder real, dokumentiert Alltag und Krisen gleichermaßen. Authentische Bilder sind dabei umso mehr wichtige Zeugnisse mit politischer Wirkung. Fake-News versus Slow-Media – mit der neuen ‚Gewalt‘ der digitalen Medien fand ein Perspektivwechsel statt. Auf diesen Wechsel reagieren Künstler*innen weltweit, fragen nach neuen Kriterien, um wirkmächtige Bilder zu gestalten oder zu entschlüsseln. Schließlich gilt nicht zuletzt die ihr inhärente Lesbarkeit ihrer Wirklichkeitskonstruktion als ein Qualitätskriterium dokumentarischer Fotografie. Der vorliegende Band stellt herausstechende Beispiele der letzten Jahre vor, die die aktuelle Auseinandersetzung mit dokumentarischen und journalistischen Bildern beleuchten. Dabei rücken neben neuen Bildstrategien, dem Interesse an historischen Bildarchiven, ebenso zentrale Gedanken zum Dokumentarischen in den Fokus. Ergänzt um umfangreiche Gespräche mit zahlreichen Protagonist*innen der Fotoszene diskutiert Report. Bilder aus der Wirklichkeit aktuelle Rezeptionsmodelle und Distributionssysteme, die ein Lesen von Bildern ermöglichen und fragt: sind nicht zuletzt wir Konsumenten gefordert, uns in der Lektüre von Bildern weiterzubilden?

21,90  inkl. MwSt. (Netto: 20,47 )

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